Fight all and any kind of antisemitism

Unser Selbst­verständnis

Artists Against Antisemitism wurde im Mai 2021 von Torsun (Egotronic) und Björn Peng gestartet und ist ein Solidaritätsnetzwerk von lokalen Gruppen, Künstler*innen und Menschen aus dem Kulturbetrieb. Der Aufruf von 2021, der weiterhin von allen unterzeichnet werden kann, ist unser gemeinsamer Nenner für die Arbeit gegen Antisemitismus im kulturellen Bereich.

Kunst und Kultur schaffen wichtige Räume des gesellschaftlichen Austauschs, in denen unterschiedlichste Menschen zusammenkommen. Es gilt, diese Räume so zu gestalten, dass Antisemitismus darin keinen Platz findet.

Denn wenn dieser ohne lauten Widerspruch stehenbleiben kann, ist das ein Seismograf für die Akzeptanz anderer Formen von gruppenbezogenem Menschenhass. Deshalb stellen wir uns jedem Antisemitismus entschieden entgegen – und somit auch gegen jede Form des Hasses.

Unsere Struktur

Die Initiative ist ein Zusammenschluss lokaler Teams, die eigenständig arbeiten, aber im Rahmen einer gemeinsamen Initiative auftreten. Ergänzt wird das Netzwerk durch überregionale AGs sowie durch Artists, Bands und Venues, die uns mit Statements und der Unterzeichnung des Aufrufs unterstützen.

Im Sommer 2025 wurde zudem der gleichnamige Verein (Artists Against Antisemitism e. V.) gegründet, der die Initiative finanziell und strukturell unterstützt – Fördermitgliedschaften sind ab sofort möglich.

Ihr möchtet mitmachen? Kontaktiert uns über unsere Webseite, Social Media oder direkt an unseren Infotischen – oder schließt euch einem lokalen Team an.

Rückblick & Ausblick

Aus dem Aufruf von 2021 sind lokale Gruppen in mehreren Städten und Regionen entstanden – unter anderem in Freiburg, Berlin, Leipzig, Mannheim (i. A.), München, Augsburg, Karlsruhe (i. A.), Köln, Wien und der Schweiz.

Unsere Arbeit ist bewusst niedrigschwellig: Wir stellen Bands, Clubs und Veranstaltenden Infomaterial zur Verfügung, organisieren Infotische, veröffentlichen Statements und machen dort auf Antisemitismus aufmerksam, wo Kultur stattfindet. Dazu gehörten Aktionen rund um den Eurovision Song Contest, die Fusion, die Berlinale, die EuroScene Leipzig sowie Kampagnen gegen Auftritte antisemitischer Künstler*innen.

Im April 2026 fand in Leipzig unser erstes überregionales Treffen statt, bei dem viele Aktive gemeinsame Ziele für die weitere Zusammenarbeit entwickelt haben. Jetzt möchten wir das Netzwerk ausbauen und langfristig eine Koordinierungsstelle schaffen, die lokale Gruppen unterstützt, verbindet und neue Initiativen begleitet.

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