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BDS steht für „Boycott, Divestment and Sanctions“ – Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen. Die 2005 gegründete Kampagne präsentiert sich als gewaltfreie Graswurzelbewegung für palästinensische Menschenrechte und erklärt, Rassismus und Antisemitismus abzulehnen. Doch dieses Selbstbild lässt wesentliche Teile ihrer Geschichte, Organisationsstruktur, politischen Ziele und Praxis aus. BDS ist heute eine international koordinierte Bewegung, deren Strategie darin besteht, Israel wirtschaftlich, politisch, akademisch und kulturell zu isolieren. Der Boykott trifft dabei längst nicht nur Regierungen: Er trifft Unternehmen, Hochschulen und Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Clubs und Kulturinstitutionen, Jüdinnen und Juden außerhalb Israels – und teilweise auch Palästinenser:innen selbst.
Wie alt ist die Idee des Israelboykotts?
Älter als Israel selbst. Bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren wurde im britischen Mandatsgebiet Palästina zum Boykott jüdischer Waren und Geschäfte aufgerufen. 1945 institutionalisierte die Arabische Liga einen Boykott jüdischer Waren aus Palästina – drei Jahre vor der Staatsgründung Israels. Nach 1948 wurde daraus ein umfassender Boykott des jüdischen Staates, der zeitweise auch internationale Unternehmen über schwarze Listen unter Druck setzte.
Ein entscheidender Wendepunkt folgte 2001 in Durban. Die UN-Weltkonferenz gegen Rassismus sollte Rassismus und Diskriminierung bekämpfen. Vor allem das parallel stattfindende NGO-Forum entwickelte sich jedoch zu einem Schauplatz massiver antisemitischer Agitation. Israel wurde als „Apartheidstaat“ und des „Genozids“ beschuldigt, gefordert wurden Sanktionen, Embargos und internationale Isolation. Zugleich wurden die antisemitischen „Protokolle der Weisen von Zion“ angeboten; jüdische Teilnehmer:innen berichteten von Einschüchterung und Bedrohungen. Die damalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Mary Robinson sprach später selbst von „horrible antisemitism“.¹ Viele Elemente der späteren BDS-Strategie – Apartheid-Vorwurf, Boykott, Sanktionen, Isolation – waren damit international etabliert. Vier Jahre später folgte der BDS-Aufruf.
Was fordert BDS?
Auf der deutschen BDS-Website heißt es: „Im Jahr 2005 riefen Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) auf um gewaltlos Druck auf Israel auszuüben.“ BDS nennt drei zentrale Forderungen: Ende der Besatzung und Kolonisierung „allen arabischen Landes“, Gleichberechtigung der arabisch-palästinensischen Bürger:innen Israels und ein Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge in ihre früheren Wohnorte und zu ihrem Eigentum.
Gerade die dritte Forderung ist entscheidend. Sie beschränkt ein Rückkehrrecht nicht auf einen zukünftigen palästinensischen Staat. BDS-Mitbegründer Omar Barghouti formulierte die Konsequenz selbst: Ein solches Rückkehrrecht sei mit einer Zweistaatenlösung nicht vereinbar; „a return for refugees would end Israel’s existence as a Jewish state“.² BDS selbst legt sich offiziell nicht auf eine Ein- oder Zweistaatenlösung fest. Einer seiner wichtigsten Organisatoren sagt jedoch offen, dass eine zentrale BDS-Forderung den Fortbestand Israels als jüdischer Staat beenden würde.
Barghouti beschreibt auch die Strategie bemerkenswert deutlich: Israel müsse international isoliert und in einen „pariah status“ gebracht werden – vergleichbar mit Südafrika in den 1980er-Jahren.² Das Wort „Isolation“ ist deshalb keine Beschreibung von außen. Es entspricht dem erklärten strategischen Denken eines zentralen BDS-Akteurs.
Ist BDS eine spontane Graswurzelbewegung?
BDS besitzt eine organisierte internationale Struktur. Das Palestinian BDS National Committee (BNC) bezeichnet sich selbst als Koordinierungsorgan der weltweiten BDS-Kampagne. Es entwickelt Strategien, betreibt Lobbyarbeit, unterstützt Kampagnen weltweit, schult Aktivist:innen und koordiniert sogenannte Anti-Normalization-Kampagnen.³
Zu den Mitgliedsorganisationen des BNC gehört der Council of National and Islamic Forces in Palestine. Zu diesem politischen Dachverband gehören unter anderem Hamas, Palästinensischer Islamischer Jihad und PFLP. Das bedeutet nicht, dass BDS mit Hamas gleichzusetzen ist oder jede Person, die BDS unterstützt, Terrororganisationen unterstützt. Aber es widerspricht der Vorstellung einer friedlichen zivilgesellschaftlichen Bewegung: Über einen Mitgliedsverband sind auch Organisationen Teil der BNC-Struktur, die Terror und bewaffneten Kampf propagieren.
Ist BDS friedlich?
BDS selbst setzt auf Boykott, Desinvestition und Sanktionen und bezeichnet diese Mittel als gewaltfrei. Das sollte korrekt benannt werden. „Gewaltfrei“ bedeutet aber weder unpolitisch noch harmlos: Ziel ist, wirtschaftlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Druck aufzubauen, bis die Kooperation mit Israel für Unternehmen, Hochschulen, Kulturinstitutionen oder Einzelpersonen kostspielig wird.
Und im Umfeld solcher Kampagnen kann Protest eskalieren. Im August 2026 beispielsweise geriet die in Deutschland lebende Klezmer- und Balkan-Band Dobranotch beim Festival de Pardiñas in Galizien unter Druck, weil sie früher in Tel Aviv aufgetreten war. Aktivist:innen verlangten während des Konzerts politische Positionierungen; aus dem Publikum wurden Steine und Gläser auf die Bühne geworfen, der Auftritt wurde aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Lokale Boykottgruppen, darunter BDS Galiza, hatten die Band zuvor kritisiert und gegen ihren Auftritt mobilisiert. Wichtig ist die Unterscheidung: Die Steinwürfe selbst lassen sich nicht pauschal „BDS“ zuschreiben. Der Fall zeigt aber, wie weit Boykottdruck gegen nicht-israelische Kulturschaffende eskalieren kann.⁴
Wen trifft der wirtschaftliche Boykott?
BDS richtet sich keineswegs nur gegen Unternehmen in israelischen Siedlungen. Die internationale Kampagne ruft grundsätzlich zum Boykott israelischer Unternehmen auf, sofern diese ihre von BDS definierten politischen Bedingungen nicht erfüllen. Daneben unterstützt sie Kampagnen gegen internationale Unternehmen, denen Kooperation oder wirtschaftliche Beziehungen mit Israel vorgeworfen werden.
Ein exemplarischer Fall ist SodaStream. In der Fabrik des Unternehmens im Westjordanland arbeiteten mehrere hundert Palästinenser:innen gemeinsam mit jüdischen und arabischen Israelis. Nach jahrelangem internationalen Boykottdruck verlegte SodaStream die Produktion in den Negev; wirtschaftliche Gründe spielten ebenfalls eine Rolle. Rund 500 palästinensische Beschäftigte verloren zunächst ihre Arbeitsplätze.⁵ Boykott trifft eben nicht abstrakt „Israel“ – sondern konkrete Menschen, manchmal gerade diejenigen, in deren Namen er organisiert wird.
Was bedeutet akademischer Boykott?
BDS fordert auch die Isolation israelischer Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen. Das Problem liegt auf der Hand: Gerade Hochschulen gehören zu den Orten, an denen Israelis, Palästinenser:innen und internationale Wissenschaftler:innen miteinander arbeiten, streiten und Beziehungen aufbauen können. Institutioneller Boykott ersetzt diesen Austausch durch Trennung. Er trifft dabei auch israelische Wissenschaftler:innen, Intellektuelle und Studierende, die Netanyahu, die Siedlungspolitik oder den Krieg in Gaza ablehnen.
In Europa ist akademischer Boykott bereits institutionelle Praxis geworden. Die Universität Granada etwa setzte im Jahr 2024 Mobilitätsprogramme sowie wissenschaftliche und technische Kooperationen mit israelischen Universitäten aus und beschloss, keine neuen entsprechenden Kooperationen einzugehen.⁶ Die Universität Gent kündigte an, laufende institutionelle Kooperationen mit israelischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu beenden; 2026 vollzog sie erstmals den Rückzug aus einem europäischen Forschungsprojekt mit israelischer Beteiligung.⁷
In Deutschland und Österreich gehen solche Forderungen bislang vor allem von Teilen der organisierten Studierendenschaft und Hochschulgruppen aus. Die Richtung ist dieselbe: Kooperationen mit israelischen Universitäten sollen beendet werden. Wer Dialog fordert, kann jedoch schwer gleichzeitig wissenschaftliche Beziehungen kappen.
Was bedeutet kultureller Boykott in Deutschland?
Hier wird die Strategie besonders konkret. Die Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI), ein Gründungsmitglied des BNC, rief 2019 ausdrücklich zum Boykott von Conne Island in Leipzig, Golden Pudel in Hamburg und ://about blank in Berlin auf. Die deutsche BDS-Kampagne verbreitete den Aufruf.⁸
Seit dem Massaker der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023 und den anschließenden israelischen Militärschlägen gegen die Terrororganisation hat sich der Druck erheblich verschärft. Der Autor Linus Volkmann hat für Kaput – Magazin für Insolvenz & Pop ausführlich mit betroffenen deutschen Clubs gesprochen. Das Conne Island berichtet von Konzertabsagen, angeschriebenen Künstler:innen und Agenturen sowie finanziellen Folgen. ://about blank beschreibt vergleichbaren Druck und Boykottversuche. Das Hamburger Hafenklang berichtete Volkmann 2024 von acht Headliner-Absagen innerhalb von zwei Wochen und erheblichen Rückerstattungen bereits verkaufter Tickets.⁹ Die Recherchen von Volkmann sowie eine spätere größere Recherche von Philipp Kressmann und Linus Volkmann zeigen, wie sich die BDS-Logik tief in internationale Musik- und Clubnetzwerke hinein auswirken kann.
Der Mechanismus ist einfach: Ein Club wird zum Boykottziel. Künstler:innen und Agenturen werden aufgefordert, dort nicht mehr aufzutreten. Wer trotzdem spielt, riskiert selbst Kritik oder Boykottdruck. Das erzeugt wirtschaftliche Schäden – gerade bei kleinen, oft linken und antifaschistischen Kulturorten.
Das ist politisch besonders bitter: Orte wie Conne Island oder ://about blank stehen ohnehin unter wirtschaftlichem Druck und müssen zugleich mit Angriffen von rechts rechnen. Eine Boykottkampagne, die solche Orte wegen ihrer Haltung zu Israel zusätzlich isoliert, schwächt ausgerechnet unabhängige antifaschistische Kultur.
Wenn jüdische Künstler:innen sich „erklären“ sollen
2015 traf es den US-amerikanischen jüdischen Musiker Matisyahu. Nach einer Kampagne von BDS País Valencià verlangte das spanische Rototom Sunsplash Festival von ihm eine politische Erklärung zum israelisch-palästinensischen Konflikt. Von den anderen auftretenden Künstler:innen wurde eine solche Erklärung nicht verlangt. Als Matisyahu sich weigerte, wurde er ausgeladen. Nach massiver Kritik entschuldigte sich das Festival und lud ihn wieder ein.¹⁰
Matisyahu ist weder Israeli noch Vertreter einer israelischen Regierung. Warum sollte ausgerechnet ein amerikanischer Jude eine politische Erklärung zu Israel abgeben müssen, um auf einem europäischen Festival auftreten zu dürfen? Hier wird aus Israelboykott die Zuschreibung einer besonderen politischen Verantwortung an einen Juden.
Seit dem 7. Oktober hat sich ein breiteres Klima des Positionierungsdrucks entwickelt, das nicht automatisch BDS zugerechnet werden kann, aber mit ähnlichen Mitteln arbeitet: Künstler:innen und Prominente werden öffentlich aufgefordert, sich zu Gaza zu äußern; Schweigen wird als politische Stellungnahme behandelt. Bei #SwiftiesForPalestine sollte Taylor Swift zu einer öffentlichen Positionierung bewegt werden; bei #Blockout2024 wurden Prominente systematisch blockiert, wenn sie sich aus Sicht der Aktivist:innen nicht ausreichend zum Krieg äußerten. Ziel war ausdrücklich, Reichweite und damit ökonomischen Wert zu entziehen.¹¹ Diese Kampagnen sind nicht BDS. Sie zeigen aber, wie normalisiert die Logik „Positioniere dich – oder wir erzeugen öffentlichen und wirtschaftlichen Druck“ inzwischen geworden ist.
Eine direktere Verbindung zur BDS-Strategie besitzt Strike Germany: Anfang 2024 rief die Initiative internationale Kulturschaffende dazu auf, deutsche staatliche Kulturinstitutionen zu boykottieren, und bezog sich dabei ausdrücklich auf kulturellen Boykott und die deutsche BDS-Debatte.¹²
Warum ist das antisemitisch?
Man kann die israelische Regierung, Siedlungspolitik, Militäreinsätze oder Gesetze scharf kritisieren, ohne antisemitisch zu argumentieren. Das Problem von BDS liegt woanders: in der Dämonisierung, Delegitimierung und doppelten Standards.
Israel wird nicht nur für konkrete Politik kritisiert, sondern als grundsätzlich illegitimer „Siedlerkolonial-“ und „Apartheidstaat“ behandelt sowie als genozidaler Unrechtsstaat dargestellt, der demzufolge keine Existenzberechtigung habe. Eine zentrale BDS-Forderung würde nach Aussage eines Mitbegründers den Fortbestand Israels als jüdischer Staat beenden. Gleichzeitig richtet sich gegen keinen anderen heutigen Staat eine vergleichbare, jahrzehntelang aufgebaute internationale Kampagne, die Wirtschaft, Universitäten, Kultur, Sport und Zivilgesellschaft isolieren will.
China, Iran, Syrien oder Nordkorea sind nicht Ziel einer vergleichbaren globalen gesellschaftlichen Boykottbewegung. Russland ist nur bedingt vergleichbar: Nach dem Angriff auf die Ukraine wurden umfassende staatliche Sanktionen verhängt; sie waren Reaktion auf einen konkreten Angriffskrieg. BDS dagegen richtet seine langfristige gesellschaftliche Isolationsstrategie grundsätzlich und ausschließlich gegen Israel und seine Institutionen.
Der 7. Oktober und der neue „Normalzustand“
Am 7. Oktober 2023 ermordeten Hamas und weitere Terroristen rund 1.200 Menschen in Israel und verschleppten mehr als 250 Menschen. Danach stieg der Antisemitismus auch in Deutschland massiv an. Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) dokumentierte 8.725 antisemitische Vorfälle im Jahr 2025 – knapp 24 pro Tag. Gegenüber 2022 hat sich die Zahl mehr als verdreifacht; 68 Prozent der im Jahr 2025 dokumentierten Vorfälle enthielten israelbezogenen Antisemitismus.¹³ OFEK, eine Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, spricht davon, dass das seit dem 7. Oktober massiv gestiegene Niveau inzwischen einen neuen „Normalzustand“ darstellt.¹⁴
Das ist der Kontext, in dem heute über die weitere Isolation Israels gesprochen wird. Jüdinnen und Juden erleben Bedrohungen und Ausschlüsse in Schulen, Hochschulen, Kultur, Nachbarschaft und Öffentlichkeit – während zugleich der Druck wächst, israelische Institutionen aus genau diesen gesellschaftlichen Räumen auszuschließen.
Was ist also das Problem mit BDS?
BDS sagt: Wir sind gewaltfrei. Wir kämpfen gegen Rassismus. Wir kämpfen für Menschenrechte. Wer eine politische Bewegung beurteilen will, sollte aber nicht bei ihrer Selbstdarstellung stehen bleiben. Entscheidend ist: Was fordert sie? Wie handelt sie? Wer organisiert sie? Wen trifft ihre Strategie? Und was wäre die Konsequenz ihrer Forderungen?
Der Boykott beginnt beim Produkt. Er endet dort nicht. Er erreicht Unternehmen, Universitäten, Wissenschaftler:innen, Musiker:innen, Clubs, Festivals, Museen, Sportler:innen und Kooperationen. Er trifft israelische Oppositionelle ebenso wie Regierungsanhänger, jüdische Menschen außerhalb Israels – und auch Palästinenser:innen. Kritik an Israel ist legitim. Die Delegitimierung und Isolation des einzigen jüdischen Staates ist etwas anderes.
Übrigens: Der Deutsche Bundestag verurteilte BDS 2019 mit breiter Mehrheit und bezeichnete Argumentationsmuster und Methoden der Bewegung als antisemitisch. Der Beschluss ist kein Gesetz und kein Verbot. Er steht dennoch seit Jahren unter politischem und kulturellem Druck.¹⁵
Quellen und Weiterlesen
- Dokumentationen zu Durban: Anti-Defamation League; UN Watch; B’nai B’rith International; ergänzend die von Artists Against Antisemitism ausgewerteten Zeitzeugen- und Quellenzusammenstellungen.
- Omar Barghouti: „Boycotts work“, Interview mit The Electronic Intifada, 31. Mai 2009.
- Palestinian BDS National Committee: „About BNC“ – Selbstdarstellung, Aufgaben und Mitglieder.
- Dobranotch/Festival de Pardiñas: Statement der Band; Festivalveranstalter Xermolos; Praza.gal; Galiciapress; The Forward.
- Jewish Telegraphic Agency: Berichte zu SodaStream und den palästinensischen Beschäftigten, 2016.
- Universidad de Granada: Beschluss zur Aussetzung wissenschaftlicher, technischer und Mobilitätskooperationen mit israelischen Universitäten, Mai 2024.
- Ghent University: Entscheidungen zu israelischen Kooperationspartnern 2024; Update zum Rückzug aus OSTEONET, März 2026.
- BDS-Kampagne Deutschland/PACBI: Boykottaufruf gegen Conne Island, Golden Pudel und ://about blank, 15. August 2019.
- Linus Volkmann, Kaput – Magazin für Insolvenz & Pop: Reihe „Clubs unter Druck“ zu ://about blank, Conne Island und Hafenklang, November 2024; außerdem Philipp Kressmann/Linus Volkmann, „Ein Lied soll keine Brücke sein – Über Kulturboykotte und die BDS-Kampagne“.
- Rototom Sunsplash/Matisyahu, 2015; dokumentiert u. a. in der späteren Erklärung des Festivals.
- NPR/Guardian zu #Blockout2024; Newsweek/Time zu #SwiftiesForPalestine.
- Berichte zu Strike Germany u. a. in Die Zeit und Der Spiegel.
- Bundesverband RIAS: Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025.
- OFEK e. V.: Stellungnahme zum Jahresbericht des Bundesverbands RIAS 2025.
- Deutscher Bundestag, Drucksache 19/10191: „Der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“, angenommen am 17. Mai 2019
Lesetipp: Alex Feuerherdt / Florian Markl: Die Israel-Boykottbewegung. Alter Hass in neuem Gewand. Hentrich & Hentrich, 2020.
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